NDR Kultur

"Mit ihrem schlank geführten Sopran, der in der Höhe wunderbar leuchtet, sehr feine Artikulation und großem Sprachgefühl zeigt sie viele unterschiedliche Facetten, Humor und interpretatorische Kraft."

Eva Maria Schramm, 13.01.2021

 

ORF - Ö1 Des Cis

"Pia Davila führt die/den Hörer/in darauf durch einen fiktiven Tag. Abwechslungsreich wie die Kompositionen ist auch die von Titel zu Titel wechselnde Begleitung für die Sopranstimme: a cappella, elektronische Klänge, Klavier und Barockgitarre." Daniela Knaller, 26.01.2021

 

Deutschlandfunk

Die Mischung macht's: Pia Davila bringt auf ihrem Debütalbum Frühbarock, Debussy und Zeitgenössisches zusammen. Das hält beim Hören die Ohren frisch und zeigt, wie vielseitig sie sich aufstellt.

… Dieses „Luna incostante“ ist ein interessantes Stück…

… Gleich in den ersten drei Tracks präsentiert die Sopranistin Pia Davila alle drei Musiksprachen

… Wie zart und feinfühlig Andreas Nachtsheim hier an der Laute begleitet, macht viel Spaß beim Zuhören. Er stuft die Lautstärken selbst im Leisen noch sensibel voneinander ab und lässt durch ganz behutsame Tempoveränderungen die Musik atmen. Eine gute Bühne für Pia Davila.

… Sie singt mit klarer Stimme und wunderbar textverständlich. Die Vokale formt sie sicher und stabil, gleichzeitig fließen sie ruhig vorwärts. Die Konsonanten artikuliert sie deutlich und kostet genussvoll ihre Klänge aus. 

… Pia Davila steht der zeitgenössischen Musik sehr offen gegenüber und setzt sich auch für sie ein. Dass eine junge Sängerin nicht nur Ersteinspielungen mit auf ihre Debüt-CD nimmt, sondern sie sogar in Auftrag dafür gibt, ist ungewöhnlich. Interesse hat sie dabei offensichtlich vor allem an den Ideen ihrer eigenen Generation.

Aber Pia Davilas Interesse für Zeitgenössische Musik wird auch schon beim Hören dieses Albums deutlich, denn gerade in den neuen Werken zeigt sie die vollen Fähigkeiten ihrer Stimme. 

…Satzbruchstücke zu spannen und mit intensiven, druckvollen Tönen die Spannung zu halten. Sie ist nah am Text, liebt es ganz offenbar die Geschichte darin zu erzählen.

Jonas Zerweck, 17.01.2021 

 

Brigitte

Man hört die Leidenschaft in jeder Note!

 

Der Tagesspiegel

Die Sonne geht auf, später der Mond: Die Berliner Sopranistin besingt auf ihrem 400 Jahre umspannenden Debütalbum einen Tagesablauf. Mit Laute, mit Elektronik, solo. Klare Diktion, kecke Sprüche, schimmerndes Timbre, schwerelos - so möchte man auch durch den Tag kommen. Christiane Peitz, 14.3.2021

 

AZ/AN 

Unerwartetes und Unerhörtes versammelt die Debüt-CD der aus Berlin stammenden Sopranistin Pia Davila in ganz reizender Weise. Wenn sie „ihren“ Mond zum Titel erkürt, mögen der Hörer oder die Hörerin schon ahnen, dass sich eine Portion Humor in die Gesangsstücke schummelt. (…) All das wird getragen von der ungemein schlanken, glockenhellen, dabei zu durchaus warmen Strahlen fähigen Stimme der 32-jährige Sopranistin. Musikalische Intelligenz und Begabung gehen hier eine glückliche Verbindung ein. Gerade die Verbindung der Extreme von Zeitgenössischem und Barockem gelingt exzellent. Für Debussys Symbolismus haben dramatischere Stimmen glühendere Farben, Pia Davilas Interpretation der beiden berühmten Claire de Lune sind gleichwohl mitreißend. Ein tolles Debüt. (Ark) 9.1.2021

 

Lüneburger Landeszeitung

Klassik zu dritt: Es sind schon gewaltige Epochensprünge, die Pia Davila auf ihrem Debüt-Album wagt. Die Sopranistin hat wenig bekannte Lieder zusammengestellt, die Tag und Nacht umkreisen und stilistisch eine Spanne vom frühen Barock bis zur Gegenwart umfassen. (…) Für die Schlüssigkeit spricht auch, dass die Begleitung durch Eric Schneider (Klavier) und Andreas Nachtsheim (Lauten) bei aller Expressivität den intimen, persönlichen Charakter des recht anspruchsvollen Album unterstreicht. oc 23.2.2021, Nr 45

 

Klassik Heute 

Keine Frage, es ist ein ungewöhnlich originelles und eindrucksvolles Debüt-Album, das die Berliner Sopranistin Pia Davila hier vorlegt. Der titelgebende Mond ist dabei nur ein Orientierungspunkt für eine Reise durch den Tag und (musikalisch) durch vier Jahrhunderte. Sehr Altes und ganz Neues prallen da ständig aufeinander und werden in Beziehung gesetzt. Die Sängerin, die sich in allen stilistischen Richtungen zuhause fühlt, ist dabei eine kompetente „Reiseleiterin“. 

(..) die Sängerin, die – überwiegend a cappella - zwischen Sprechen, Flüstern und Singen wechseln muß, in stimmliche Grenzbereiche führt: Ein vokales Bravourstück für Pia Davila.  (…) Ekkehard Pluta, 27.1.2021 

 

WDR3

Ein Konzept-Liederalbum, weit ab vom Mainstream. (…) Kerstin Peetz:

"Wer ein solches Debüt-Album aufnimmt, der stellt sich ganz bewusst eine musikalische Visitenkarte aus, um damit bei Veranstaltern und Agenten für sich zu werben. Wenn dabei wie hier auch noch ein gut konzipiertes Album herauskommt, hat Pia Davila alles richtig gemacht. Ihr Programm „O Luna Mia“ ist konsequent durchdacht und zeigt ihre enorme stimmliche und stilistische Wandlungsfähigkeit. Den interpretatorischen Horizont dieser Repertoirekonstellation durchschreitet die junge Sopranistin mit maximaler Sicherheit und demonstriert eindrucksvoll die technischen Möglichkeiten ihrer Ausnahmestimme."

 

Das Opernglas

(…) Was für ein kühner Versuch, eine Brücke über gleich mehrere Jahrhunderte zu schlagen! Pia Davila hat drei 2019 komponierte Stücke (mit elektronischer Begleitung) aus der Oper ganz bewusst unmittelbar nach Merula platziert und erzielt damit einen wundersamen Effekt, da durch das Nebeneinander die frühbarocken Lieder auf die Musik des 21. Jahrhunderts einwirken und umgekehrt. Ein klug zusammengestelltes Programm eröffnet eben auch immer neue Perspektiven. J. Gahre, Februar 2021 

 

operngestalten

(…) Vor allem aber eine Künstlerin, die selbstbewusst nicht macht, was „man“ macht oder wie „man“ es macht, sondern sich auf unausgetretene Wege wagt. 

 

(…) Wie gute Literatur entfaltet auch diese Musik ihre Wirkung am besten genießt man sie in kleinen Häppchen. Aber ganz auf Melodien, Texte und Soprangesang fokussiert. 

 

(…) Pia Davila bietet hier reinen Gesang ohne Schnörkel oder Eigenwilligkeiten, die nicht vom Komponisten vorgegeben sind. Birgit Kleinfeld, 16.2.2021 

 

Ihr Opernratgeber

 (…) Herrlich die dynamischen Abstufungen in den Pianopassagen. Es folgen drei Lieder von Claude Debussy, die gefühlvoll und feinsinnig ausziseliert werden, wobei jedes einzelne einen individuellen, besonders das letzte, einen anrührenden Tonfall bekommt. … Lied begeistern durch ihre rhythmische Prägnanz. … Alle drei Lieder werde  

n gefühlvoll und feinsinnig ausgeformt und für jedes dieser Lieder findet sie einen individuellen Tonfall. Sven Godenrath, 20.12. 2020



Mit dieser szenischen Lesung erscheint ein aufwendig produziertes 3D-Hörbuch mit einem fesselnden Soundtrack aus Musik und Sounddesign. Sprecher Tom Vogt, bekannt u. a. als die Stimme von Colin Firth, Clive Owen und Laurence Fishburne, liest die dramatische Geschichte mit packender Genauigkeit und brillanter Flexibilität. Abwechselnd dazu erzählt die Autorin selbst mit faszinierender Lebendigkeit von der dunklen Vergangenheit des Labyrinths.

 

 


Die aktuelle CD des Hamburger Bachchor ist  zu den regulären Öffnungszeiten der Kirche im Petri-Shop erhältlich.

 

Im Wechsel mit Lesungen deutscher Lyrik, gelesen von Daniel Kaiser, Liedern, gesungen von Pia Salome Bohnert, mit Klavier- und Orgelimprovisationen erklingen Abendlieder wie „Der Mond ist aufgegangen”, „Kein schöner Land in dieser Zeit” oder „Nun ruhen alle Wälder” sowie Motetten von Reger, Rheinberger und Stanford.

 


CD Release im Sommer 2021

Joel Bons "Thirty Situations" mit Ed Spanjaard und dem Nieuw Ensemble Amsterdam

 


CD Release im Frühling 2021

Karlheinz Stockhausen

Pietà

mit Marco Blaauw, Trompete

 


CD Release im Herbst 2022

 

Musik von Thomas Selle

 

mit 

Monika Mandelarzt, musikalische Leitung

Anne Schneider, Sopran

Florian Sievers, Tenor

Stefan Scherpe, Tenor

Sönke Tams Freier, Bass 


Pia Salome Bohnert hat ihren Namen im April 2019 zu Pia Davila geändert.

Pia Salome Bohnert has changed her name  in April 2019 to Pia Davila.